Die Idee

Das persönliche Erleben der Sprachlosigkeit im Umfeld von Menschen mit Demenz war für die MitarbeiterInnen von section.a der Grundstein für die Entwicklung des MEMOBILs.

Bei Vorliegen einer Demenz kommt es zum Abbau und Verlust kognitiver, emotionaler und sozialer Fähigkeiten. Das Vermögen und die Bereitschaft zur Kontaktaufnahme ist stark eingeschränkt, Kommunikation funktioniert oft nur schwer oder wird unmöglich. Anreize und Werkzeuge für eine gelungene Kommunikation fehlen.

In der Betreuung demenzkranker Menschen nimmt die Beschäftigung mit den Gewohnheiten der Betroffenen, ihrer Lebensgeschichte und ihrer Kultur einen besonderen Stellenwert ein.

Die meist jüngeren Menschen aus dem pflegenden und familiären Umfeld können auf dieses Wissen oft nicht zurückgreifen.

ExpertInnen aus dem angewandten Pflegebereich und aus der Pflegeforschung haben gemeinsam mit section.a und dem Architektur- und Designbüro gaupenraub nach Möglichkeiten gesucht, das gegenseitige Verständnis zu verbessern und kommunikative Begegnungen freudvoller zu gestalten.

Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist das MEMOBIL.